Hallo zusammen.
Ich habe mir Anfang des Jahres einen gebrauchten Insi 2.0 CDTI Sports Tourer BJ 3/2015 mit 125 KW (170 PS) zugelegt.
Ein wirklich schickes Teil. Leider war 4 Monate nach dem Kauf Schluss mit lustig. Beim beschleunigen, ging nur die Drehzahl noch oben, aber das Auto beschleunigte erst nach sehr starker Verzögerung. Vorsichtig nach hause und den Verkäufer angerufen. Der schickt mich zum FOH in meiner nähe (habe das Auto im Osten gekauft). Der FOH zu hause sagt mir Kupplung ist runter.
Der wagen hatte beim kauf einen KM Stand von 49.669 und nach dem Vorfall knapp 4000 KM mehr drauf (die hälfte davon auf der Bahn). Nach Reparatur der Kupplung und des Zweimassenschwungrades und knapp 2000.-€ später.
Hatte ich ja nach 4 Monaten noch Gewährleistung. Zwar wusste ich das der wagen zuvor ein Leihwagen des Autohauses dort war, aber ne Kupplung aufrauchen nach 4000 KM ??? NE... ich lasse diese weder schleifen noch spiele ich damit an der Ampel. Nutze sehr stark das Start/Stopp System. Wie auch immer... Sie wollten den schaden nicht übernehmen. Anwalt ist eingeschaltet. Man wirft mir nun vor es würde sich dabei um einen Bedienungsfehler handeln. Hätte der Schaden schon vorgelegen wären keine weiteren 4000 KM mehr möglich gewesen. Echt jetzt ???
Daher meine frage an euch: Wie wahrscheinlich ist es, das die mit dem Bedienungsfehler meinerseits durchkommen ?
Wer sein neues Schätzchen bekommt, der geht doch die erste zeit damit um wie ein rohes Ei, und knüppelt es nicht zu Tode.
PS: vielleicht hilfreich für einige, wo sich auf auf Verschleiß der Kupplung berufen wird,
ein ausschnitt aus dem Anwaltsschreiben.
Wie Ihnen sicher bekannt ist, handelt es sich bei den Kupplungen, die in modernen Fahrzeugen
verbaut sind, nicht mehr um Verschleißteile. Vielmehr sind die Kupplungen so konzipiert und
dimensioniert, dass sie prinzipiell ein Autoleben lang halten können / sollen
(so wörtlich der Sachverständige Dr. Berg aus Paderborn).